Leitzinserhöhung bei der EZB - Auswirkung auf Kredite?
In der vergangenen Zeit befanden wir uns in einer Phase mit sehr niedrigen Zinssätzen. Dies hielt einige Jahre an. Wegen einer steigenden Inflationsgefahr greift die Europäische Zentralbank (EZB) nun in Form einer Leitzinserhöhung in die Geldpolitik ein. Bereits im März wurde der Hauptrefinanzierungssatz erhöht, auch im Juli wird dies nochmals geschehen. Weiterhin stehen Vermutungen von Fachkundigen im Raum, die davon ausgehen, dass es auch im Herbst eine weitere Erhöhung, also die dritte innerhalb eines Jahres, geben wird.
Dieser Umstand hat natürlich auch Auswirkungen auf Geldanlagen und natürlich Kredite. Die Zinsen der Kreditinstitute hängen vom Leitzins der EZB ab, daher wird auch bei den Banken und Sparkassen jeweils eine Zinsanpassung stattfinden. Wenn man nun also Geld anlegen möchte, bzw. Geld in Form einer Anlage ohne Zinsbindung angelegt hat, ist dies ein sehr erfreulicher Umstand, da man in diesem Fall von höheren Guthabenszinsen profitieren kann. Anders sieht es aus, wenn man einen Kredit aufnehmen möchte. Die Kreditzinsen erhöhen sich nun auch. Wenn also bereits jetzt bekannt ist, dass in absehbarer Zeit ein Kredit benötigt wird, ist es sinnvoll, diesen noch vor den beiden weiteren Leitzinserhöhungen aufzunehmen, da man dann von niedrigeren Kreditzinsen profitieren kann. Die Möglichkeiten, also die verschiedenen Kredite, die zur Auswahl stehen, variieren in ihrer Beschaffenheit und Verzinsung jedoch, daher ist ein Vergleich sinnvoll, weitere Informationen sind auf entsprechenden Vergleichsportalen im Internet einzusehen. Nur durch einen Vergleich und ausreichende Informationen zu diesem Thema kann man sicher gehen, das beste Angebot wahrgenommen zu haben.